neubau-hochbau-tiefbau-ausbauTief-, Hochbau & Ausbau

Bauablauf und Gewerke im Überblick

Tiefbau-Firmen und Tiefbauleistungen

Damit der Traum vom eigenen Heim zur bewohnbaren Wirklichkeit werden kann, müssen die unterschiedlichsten Gewerke zusammenwirken.

Das erste Unternehmen, das bei der Errichtung eines Gebäudes tätig werden muss, ist in der Regel die Tiefbaufirma, die den Baugrund vorbereitet, bei unterkellerten Häusern die Baugrube aushebt und das Planum für die Gründung herstellt. Hierauf erstellt der Maurer- und Betonbauerbetrieb die Bodenplatte, um darauf das Gebäude zunächst bis einschließlich der Kellerdecke aufzuführen. Bevor der Keller dann angefüllt werden kann, müssen die Kelleraußenwände isoliert werden. Speziell bei erhöhten Anforderungen, wie zum Beispiel bei drückendem Wasser, sollte für diese Bauleistung eine Fachfirma für Abdichtungsarbeiten hinzu gezogen werden.

Hochbau-Unternehmen und Hochbauleistungen

Ab der Fertigstellung der Erdgeschoßdecke begleitet der Gerüstbauer das weitere Bauvorhaben, indem er das Gerüst entsprechend dem Baufortschritt aufstockt und durch Zusatzeinrichtungen wie Fangnetze ergänzt. Um später teure Umrüstungen zu vermeiden, sollten bereits jetzt alle Folgegewerke, die im Dach- und Fassadenbereich arbeiten, bei der Gerüstplanung eingebunden werden. Dazu zählen neben dem Zimmerer und dem Dachdecker/Klempnerbetrieb vor allem die Gewerke Klinkerarbeiten und/oder Außenputz und Wärmedämmverbundsystem, bei größeren Fensteranlagen auch die Fensterbaufirma.

Die Fenster werden üblicherweise eingesetzt, wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, der Dachstuhl gerichtet und das Dach gedeckt ist. Ab diesem Zeitpunkt haben wir einen „geschlossenen Rohbau“ und der Innenausbau kann beginnen.

Ausbauarbeit - Innenausbaugewerke

Fanden die Arbeiten der einzelnen Gewerke bisher weitgehend nacheinander statt, so können – und müssen sogar teilweise – in der Ausbauphase die beauftragten Firmen parallel oder im Wechsel arbeiten. Das betrifft besonders die Elektroinstallateure und die Sanitär- und Heizungsinstallateure, die sich ab der Rohinstallation vor allem mit Estrichleger, Innenputzer, Trockenbauer und Fliesenleger eng abstimmen müssen. Etwas unabhängiger sind die Tischlerarbeiten beispielsweise beim Einbau der Innentüren, die Maler- und Lackierarbeiten und auch die Oberbodenarbeiten. Sie beginnen im Normalfall sowieso erst, wenn die anderen Arbeiten weitgehend fertig gestellt und die Trocknungsphasen abgeschlossen sind.

Um unnötige Gerüststandzeiten zu vermeiden, sollten zeitgleich zu den Innenausbaugewerken die restlichen Außenarbeiten am Gebäude, wie Klinkerarbeiten oder Wärmedämmverbundsystem, durchgeführt werden. Sind nach Abschluss dieser Leistungen auch noch die restlichen Klempnerarbeiten erledigt, kann das Gerüst abgebaut werden. Damit steht der Gestaltung der Außenanlagen durch einen Garten- und Landschaftsbaubetrieb buchstäblich nichts mehr im Weg.